modelschule.at - jeden Tag mehr Model werden


modelschule.at: Model werden. Model = Begabung + Training. Wie trainierst du als Model? Wie kommst du zu Fotoshootings und Model-Fotos? (Stand 19.8.2018)

modelschule.at

Die beste Modelschule sind richtige Modelprojekte, Modeljobs und Fotoshootings.
Diese findest du auf modeljobs.at.

Die Ratschläge auf modelschule.at sind als nützliche Ergänzung zu modeljobs.at. gedacht.

Ich hoffe sie motiveren dich. Ich gebe hier nur Tipps, die ich selbst ausprobiert habe. Vieles wende ich auch bei meinem eigenen Training täglich an. Ist ja nicht nur für Models hilfreich.

Die Ratschläge sind darauf hin optimiert, dass du dich als Model von Anfang an richtig entwickeln kannst.

Die auf modelschule.at gezeigten Trainingsmethoden helfen dir auch in anderen Bereichen, wenn du Model werden willst, und auch, wenn du nicht Model werden willst.

Du entwickelst

- Körpergefühl,

- Energie,

- Selbstbewusstsein,

- und eine gute Haltung

All das bringt dir für ein sicheres Auftreten entscheidende Vorteile. Und das kannst du nicht nur als Model sehr gut gebrauchen.

Model werden - Model sein

Model zu sein, ist eine Lebenseinstellung. Stell dir einfach vor, du bist Model. Und dann lebe deinen Weg. Bei modelschule.at erhälts du Tipps und Anregungen, wie du das jeden Tag besser und intensiver trainieren, lernen und schaffen kannst.

Je besser du vorbereitet bist, je mehr du im Kopf, in deinen Gedanken, in deinen Vorstellungen, bereits Model bist, desto eher wirst du auch reale Chancen erkennen und nutzen - sei es bei Fotoshootings, Laufsteg-Jobs, Video-Drehs, oder sonstigen Model-Aktivitäten, was auch immer du dir unter Model-sein vorstellst.

Das Wichtigste ist - denke: "Ich bin Model."

- Wie du dich selber fühlst, das strahlst du auf andere aus.

Model zu sein beginnt im Kopf.

Wie so viele Dinge beginnt auch das Model-sein in deinen Gedanken und Vorstellungen.

Welche Vorstellungen sind das nun?

- Es ist einerseits Körpergefühl, wie du dich und deine Haltung fühlst und vor allem wie du dich bewegst.

- Und es ist andererseits die Vorstellung, von anderen beachtet, genau betrachtet und bewundert zu werden, zumindest gerade von einer Person ganz stark wahrgenommen zu werden.

Und du genießt das, so im Mittelpunkt, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen.

Das bedeutet nicht, dass du das ständig so machst, sondern dann, wenn du dich als Model fühlst.

Du schaltest praktisch hin und her zwischen 2 Vorstellungen:

- "Jetzt bin ein ein normales Mädchen."

und

- "Jetzt bin ich Model."

Du bist in deiner Model-Vorstellung "attraktiv" also (auf Deutsch) "anziehend" für andere oder für jemand anderen, jedenfalls so interessant, dass er dir deine ganze Aufmerksamkeit schenkt.

Hm, ist es Zufall, dass die Begriffe "anziehend zu sein" und "sich anziehen" sehr ähnlich sind?

Das "Anziehen" ist für ein Model schon ein wichtiger Faktor.

Aber es geht hier keineswegs um die Überbetonung der Kleidung, sondern mehr um die Vorstellung, dass du dich selbst, deinen Körper spürst, und dass du eher die Vorstellung hast, dass die Kleidung außen auf deinem Körper drauf ist.

Übertrieben gesagt stellst du dir als Model vor, du bist nackt, und die Kleidung hängt nur außen drauf, um dich zusätzlich zu schmücken.

Diese Vorstellung gibt dir viel mehr Körpergefühl und hilft dir, dass du dich weniger auf die Kleidung konzentrierst und mehr auf deinen Körper selbst.

Das Gefühl Model zu sein, ist eigentlich ein angeborener Instikt.

Du brauchst diesen Instinkt "nur" zum Leben erwecken, befreien, ihn wieder spürber werden lassen, ihn zulassen.

Hin und wieder wird das auch für mich als Fotograf bei einem Fotoshooting ganz stark spürbar, dass dieser Instink bei einem Model voll aktiv ist.

Ich glaube, dass das auch der Grund ist, warum so ziemlich jedes Mädchen gern Model sein will, eben weil das ein angeborener Instinkt ist, jedenfalls bei Mädchen.

Dieser Instinkt hängt nicht vom Alter ab. Er ist auch bei sehr jungen Mädchen vorhanden, wahrscheinlich sogar noch mehr, weil sie noch weniger durch Erziehung und Gesellschaft beeinflusst sind. Das ist mir bei Fotoaufnahmen in einem Kindergarten (ca. 1999) bei mehreren Mädchen ganz stark aufgefallen. (Eines dieser Mädchen ist übrigens später sogar Miss Styria geworden.)

Es ist eben ein Instinkt. Und dieser ist von Anfang an da.

Also Schritt 1: "den Model-Instinkt zulassen".

Dein Marktwert als Model?

Du willst als Model Geld verdienen?

Ja, cool, genial, also du tust etwas, das dir sehr Spaß machst und verdienst dabei noch Geld.

Aber wie beginnen?

Welche Voraussetzungen brauchst du als Model?

Für ein Laufsteg-Model brauchst du eine gewisse Mindestgröße, etwas ab 174 cm oder 180 cm, je nachdem wo du laufen willst, und du solltest natürlich schlank sein, außer du bist Oversize-Model.

Also wie man sieht, gibt es auch überall Ausnahmen. Es hängt immer davon ab, wofür zu eingesetzt werden sollst.

Als Fotomodel ist das Spektrum der Möglichkeiten noch viel größer.

Je nach Aufgabenstellung werden immer wieder auch sehr unterschiedliche Models gesucht.

Muss man als Model hübsch sein?

Bedenke: Du hast als Model Vorbildfunktion.

Meistens geht es darum, irgend etwas zu verkaufen, seien es Produkte wie Kleidung oder Accessoires, seien es Dienstleistungen oder nur irgendwelche Ideen.

Daher brauchst du eine Ausstrahlung, einen Ausdruck, ein Auftreten, das in anderen das Verlangen weckt, es dir nachzumachen.

Du bist Vorbild.

Du stehst vorne.

Du bist in gewisser weise Idol für andere.

Du wirst von anderen bewundert, wirkst anziehend auf andere.

Du wirkst selbstbewusst und selbstsicher.

Eine gewisse Art von "Schönheit" hängt damit zusammen, ist ein Teil davon.

Du wirkst überzeugend.

Das beginnt in deinem Kopf.

- Dass du dich selbst als Model siehst, das ist eine wichtige Voraussetzung.

- Aber Achtung, es genügt noch lange nicht, wenn sich jemand viel einbildet, wenn sich jemand nur super vorkommt.

Man muss das schon an vielen Dingen sehen können, dass du Model bist.

Dass du dich als Models fühlst, das zeigt sich an deinem Äußeren.

- Du bist gepflegt.

- Du achtest auf deinen Körper und deine Gesundheit.

- Deine selbstbewusste Haltung signalisiert, wie du dich selber siehst und fühlst (aber nicht übertreiben).

- Du bist beweglich, weil du dich in deinem Körper frei und sicher fühlst und deinen Körper daher auch regelmäßig bewegst.

Deine innere Einstellung wird immer dein äußeres Erscheinungsbild beeinflussen, kurzfristig und langfristig.

Und dein Training wird deine innere Einstellung weiter entwickeln.

Das Zauberwort um deinen Marktwert zu steigern heißt "Referenzen".

- Welche Jobs, welche Fotosshootings hast du schon gehabt?

- Welche Fotos hast du von dir?

Es ist einerseits eine tolle Sache, wenn du viele beeindruckende Fotos von dir vorweisen kannst, und das zeigt auch, dass du als Model aktiv bist und bereit bist Einsatz zu bringen.

Aber andererseits, ist eine lange Liste von Fotos

- mit aufwändigem Make-Up

- in ausgefallenen Szenarien wie Unterwasseraufnahmen, Mehlshootings, Aufnahmen mit wilden Tieren oder Schlangen usw.

- an exotischen Locations

noch kein Beweis dafür, dass du als Model für einen bestimmten Job gut geeignet bist, besser als andere geeignet bist.

Einige wenige Fotos, die dich sehr natürlich, mit wenig Make-Up zeigen, können mehr davon überzeugen, dass du als Model attraktiv bist, als ein Berg von extravagenten Aufnahmen.

Es geht also mehr darum, dass du deine Persönlichkeit und deine Ausstrahlung, dein "Charisma" entwickelst.

Aber eine Sache ist dennoch extrem wichtig:

Du musst beweisen können, überzeugend darlegen, dass du es ernst meinst, und dass man sich auf dich verlassen kann.

Und das nimmt man dir am ehesten ab, wenn du schon Fotoshootings gehabt hast.

Keinen Auftraggeber interessiert es, wenn du vielleicht schon ganz gern einmal Model sein möchtest, aber nicht sicher bist, und dich dann vielleicht doch nicht mehr meldest, oder wenn du einfach ohne Absage zu einem Shootingtermin nicht erscheinst, ...

Man muss sich auf dich verlassen können.

Also wenn du dich für einen bestimmten Modeljob bewirbst, und du kannst Beispielfotos mitschicken, die zeigen, dass du genau für diesen Job perfekt passt, dann hast du jedenfalls einen Vorteil.

Meiner Meinung nach ist es besser, wenn du gute Referenzen für das hast, was du weiter machen willst, als wenn du Referenzen für alles und jedes hast.

Ich finde es besser, wenn du eine Sache oder wenige Dinge sehr gut kannst, als wenn du alles machst, aber irgendwie mittelmäßig oder halbherzig.

Es ist vorteilhaft, wenn du in gewisser Weise besonders bist, wenn du dich von anderen abheben kannst, im positiven Sinn.

Wie kommst du zu ersten Fotoshootings, zu Modelfotos, zu Referenzen?

Grundsätzlich gibt es 3 Möglichkeiten zu Fotoshootings zu kommen:

- Profi-Fotoshooting - das Model bezahlt das Fotoshooting an den (Berufs-)Fotografen.

- TFP-Fotoshooting - Das Fotoshooting ist für das Model kostenlos.

- Modeljob - Das Model bekommt für das Fotoshooting eine Gage.

Profi-Fotoshooting - das Model bezahlt für das Fotoshooting einen Fixbetrag oder freiwilligen Kostenbeitrag an den Fotografen.

Der einfachste (aber wohl teuerste) Weg, ist der Weg zu einem Berufsfotografen.

Bei den meisten Fotografen muss du dich für ein solches Fotoshooting nicht sonderlich bewerben. Es genügt wenn du einen Termin vereinbarst und das Shooting entsprechend Preisliste bezahlst.

Ob du mit den Fotos glücklich wirst, hängt viel davon ab,

- welchen Fotografen du ausgewählt hast

- wie engagiert der Fotograf ist

- wie der Stil des Fotografen zu deinen Vorstellungen passt

- wie gut sich der Fotograf auf deine Wünsche und Vorstellungen anpassen kann

- ob der Fotograf auch eigene Ideen hat, die dir helfen

- ob du gute Ideen hast, die der Fotograf gut mit dir umsetzen kann

- ob ihr im Studio oder an einer tollen Outdoor-Location arbeitet

Fotoshooting mit freiwilligem Kostenbeitrag.

Du kannst dich für einen geringeren freiwilligen Kostenbeitrag (also geringer als entsprechend Standardpreisliste eines Berufsfotografen) für ein Fotoshooting bewerben, indem du dich als noch unerfahrenes Model an einem Fotoprojekt beteiligst.

Eine solche Möglichkeit besteht z.B. bei modeljobs.at.

Das macht mehr Spaß als ein Standardfotoshooting, bietet echtes Modelfeeling, und du sparts dazu noch Geld, bei meistens trotzdem noch guten Chancen, einen Termin zu bekommen.

TFP-Fotoshooting

Der günstigere Weg ist über mehr oder weniger engagierte Amateurfotografen.

Wenn du jemanden findest, der dich durch seine Beispielfotos davon überzeugen kann, dass er auch für dich die richtigen Fotos machen kann, ist das ein sehr angenehmer Weg.

Aber es ist jedenfalls schwieriger, zu einem kostenlosen Fotoshooting zu kommen.

TFP steht für "time for print"

Also du spielst für den Fotografen Model und bekommst dafür kostenlos Fotos von dir. "Print" passt heute nicht mehr ganz, denn meistens bekommst du die Fotos in digitaler Form.

Auch Berufsfotografen bieten gelegentlich TFP-Shootings für bestimmte Fotoprojekte an.

Mit einem TFP-Fotoshooting-Termin kommst du also jedenfalls noch günstiger zu einem Fotoshooting.

Und ein weiterer Vorteil ist, dass du eher an einem Projekt mitarbeitest, als wenn du dich nur vom nächsten Berufsfotografen ablichten lässt.

Also du kannst mit etwas mehr Styling, mit etwas mehr künstlerischem Anspruch und mit etwas mehr Projektorientierung rechnen.

Was ist nun besser, Berufsfotograf oder engagierter Amateuerfotograf?

Das kann man nicht ganz allgemein sagen. Aber es gibt gewisse Kriterien, auf die du achten kannst.

Berufsfotografen sehen Fotografie eher von einem handwerklichen Standpunkt. Sie wissen viel über Licht und Technik. Die Bilder werden meist ultrascharf.

- Die Ausleuchtung erfolgt meistens sehr professionell mit deutlich gesetzen Lichtern und auch oft gezielten Schatten oder mit Softboxen ausgeleuchtet mit besonders weichen oder fast nicht sichtbaren Schatten.

- Der Hintergrund tritt sehr oft wirklich in den "Hintergrund" wegen der Verwendung von neutralen Fotohintergründen, gezielter Ausleuchtung oder der Verwendung von speziellen Objektiven, die den Hintergrund verschwimmen lassen.

- Wie weit deine Natürlichkeit und dein Charisma als Model dabei zur Geltung kommen, hängt dabei schon sehr davon ab, wie engagiert der Fotograf wirklich ist und wie viel Erfahrung er/sie in einem bestimmten Gebiet hat.

- Um Styling kümmern sich die meisten Berufsfotografen weniger.

- Manchmal wirken Fotos von Berufsfotografen etwas steril, aber das kann man natürlich nicht verallgemeinern. Manche Berufsfotografen machen wirklich grandiose Fotos.

Amateurfotografen kümmern sich meist mehr um eine bestimmte Bildwirkung und Bildaussage und kümmern sich oft weniger um bestimmte technische Aspekte.

Die Grenze zwischen Amateuerfotograf und Berufsfotograf verschwindet aber zunehmend,

- weil immer bessere Ausrüstung um immer günstigere Preis verfügbar wird.

Inzwischen kann man um viel weniger Geld geeignete Fotoausrüstungen erwerben, als das noch vor Jahrzehnten der Fall war.

- weil viele Amareurfotografen zunehmend technisch engagiert sind, nicht zuletzt durch viele nützliche Infos aus dem Internet.

- weil es (speziell in Österreich) nun viel einfacher geworden ist, sich als Berufsfotograf anzumelden.

Noch vor wenigen Jahren war dafür (in Österreich) z.B. eine Fotografenlehre und Meisterprüfung erforderlich.

- weil auch Berufsfotografen zunehmend gezwungen sind, mehr zu bieten, als Handwerk und perfekte Technik, um sich besser von der Konkurrenz abzuheben.

Im Grunde ist es ganz einfach: Du suchst deinen Fotografen auf Grund seiner Fotos für dein Fotoshooting aus.

- Wenn dich seine Fotos überzeugen, dann nimmst du ihn.

- Wenn dich seine Fotos nicht überzeugen, dann nimmt du ihn nicht.

- Ob er nun Berufsfotograf oder engagierter Amateurfotograf ist, ist nicht wirklich relevant.

Der einzige Haken bei TFP:

"Nimmt dich der Fotograf?"

Also: Du musst den Fotografen davon überzeugen, dass du das am besten geeignete Model für ein bestimmtes Fotoprojekt bist. Und das ist bei vielen Bewerberinnen nicht gerade einfach.

Modeljob - Fotoshooting mit Gage - Pay Shooting

Das Model bekommt für das Fotoshooting eine Gage.

Das ist die Art von Fotoshooting, die sich jedes Model natürlich wünscht: Model spielen und dafür auch Geld bekommen.

Versprochen und angeboten wird das oft und an vielen Stellen.

Aber erreichbar ist es für ein Model nicht so leicht, aus einem ganz einfachen Grund: weil es sehr sehr viele Models gibt, die sich das wünschen und sich auch dafür bewerben.

Geld zu verdienen, ist grundsätzlich einmal nett und praktisch.

Ob die Projekte dann interessant sind, und wie interessant sie sind, das ist eine andere Sache. Das kann von Projekt zu Projekt sehr unterschiedlich sein.

Und damit man einen solchen Modeljob bekommt, muss man noch überzeugender sein.

Wie beginnen?

Wie beginnt man nun am besten als Model? Wie kommt von dorthin, dass man für seine Tätigkeit als Model eine Gage bekommt? Oder wie kommt man zumindest dort hin, dass man coole Fotoshootings machen kann, ohne dass man dafür all zu viel Geld hinlegen muss?

Der wichtigste Tipp ist vielleicht der:

- Such dir deinen Fotografen gut aus, an Hand der Fotos die er/sie macht.

- Entwickle deinen Stil als Model und deine Persönlichkeit so, dass du diesen Stil und diese Persönlichkeit in deinen Fotos verkörperst.

Das geht am leichtesten, wenn du von Anfang an einen Fotografen suchst und findest, der deinen Stilvorstellungen am ehesten entgegen kommt und der gern regelmäßig mit dir arbeitet, ohne horrende Summen dafür zu verlangen.

- Ich glaube, dass es am Anfang nicht der entscheidende Faktor ist, ob du etwas Geld bezahltst oder bekommst, sondern eher, dass du zu den richtigen Fotos kommst, die dich als Model, als Persönlichkeit am besten zur Geltung bringen, nicht als austauschbare Unterlage für dickes Make-Up und spektakuläre Effekte, sondern als die Person, die du bist, und die du sein möchtest, mit deinem Charisma, mit deiner Ausstrahlung und mit deinen wirklich spürbaren Gefühlen.

Dein echtes ICH von deiner schönsten Seite!

Und wenn dir dieser erste Schritt gut gelungen ist, dann stehen die Chancen schon wesentlich höher, dass jemand genau DICH als Model haben will, und auch bereit ist, dir dafür ein (kleine) Gage zu bezahlen - idealer Weise genau der Fotograf, mit dem du nun schon länger zusammenarbeitest.

Der Traum vom international erfolgreichen Topmodel, der wird ohnehin nur für ganz wenige Wirklichkeit. Und es ist die Frage, ob das überhaupt anzustreben ist. Es bringt mehr Unruhe und Instabilität ins Leben, ist stressig, und viel Geld verschiebt nur die Ansprüche, macht aber nicht glücklich. Und es ist ein zeitlich sehr begrenzter Beruf.

Aber ein bisschen Model zu sein, und hin und wieder ein tolles Fotoshooting zu machen, das ist schon ultracool.

Schau mal auf mein Portal modeljobs.at. Schau dir die Fotos dort an. Wenn dir der Stil gefällt, ist das vielleicht ein guter Startpunkt für dich. Ich bin immer wieder auf der Suche nach talentierten Models, mit denen ich langfristig kreativ zusammenarbeiten kann.

Körpergefühl

Die Vorstellung, von anderen bewundert zu werden, verwirklichst du erst mal dadurch, dass du dich selbst, deinen Körper, beachtest, genau betrachtest und bewunderst.

Ja, ich weiß, du bist so hübsch, dass dich ohnehin ständig alle beachten, betrachten und bewundern ;-)

Aber vergiss das erst mal. Es geht jetzt darum, bestmöglich Körpergefühl zu trainieren.

Generell empfehle ich dir, dich für Dinge, die du erreichen möchtest, voll einzusetzen, und nicht nur mittelmäßig und halbherzig.

Warum?

- Weil es einfach viel mehr Spaß macht.

- Und als angenehmen Nebeneffekt erreicht man auch mehr.

Dein Körpergefühl-Trainigs-Spiegel

Wie du wahrscheinlich bereits richtig vermutest, ist ein Spiegel ein wesentliches Hilfsmittel, um sich selbst und seine Bewegungen genau zu betrachten.

Und da meine ich nicht einen kleinen Taschenspiegel, mit dem du dein Augenmakeup überprüfen kannst.

Also wie sollte dein Körpergefühl-Trainings-Spiegel aussehen?

- Er sollte im Idealfall so groß sein, dass du dich vom Kopf bis zu den Fingerspitzen und den Zehenspitzen darin ganz betrachten kannst, und das auch noch, wenn du dich in alle Richtungen streckst und bewegst.

- Er sollte so hängen, dass du davor genug Platz hast, um dich in alle Richtungen bewegen zu können.

Man könnte glauben, das Optimum sei eine komplett (auch bis hinunter zum Fußboden) verspiegelte Wand in einem Tanzsaal. Hm, wer hat das schon?

Aber beim Training wirst du feststellen, dass das eigentlich immer noch viel zu wenig ist.

Beim Modeltraining bewegst du dich ja auch im Catwalk-Style in die eine oder andere Richtung. Und eigentlich willst du dich dabei permanent beobachten.

Der Tanzsaal mit der Spiegelwand ist ein Kompromiss für eine große Gruppe von Tänzerinnen und Tänzern.

Wenn du allein trainierst, dann sind zumindest 2 Spiegel, die gegenüber liegen, sehr angenehm, denn dann kannst dich auch sehen, nachdem du dich umgedreht hast.

Und am schönsten wäre es, wenn du auch noch einen Spiegel in eine dritte Rechtung hättest, also im rechten Winkel zu einem der beiden anderen, denn dann könntest du dich (durch 2 Spiegel geguckt) auch von der Seite betrachten.

Ja, ich weiß, das wird meistens Wunschdenken bleiben. Ein einigermaßen großer Spiegel ist ja auch schon sehr viel wert.

- Und am besten ist es, wenn ein solcher Spiegel z.B. in deinem Zimmer hängt, also an einem Ort, wo du dich regelmäßig aufhaltest.

Noch angenehmer ist es, wenn du tolle Spiegel an mehreren Orten hast.

Besonders hilfreich ist ein großer Spiegel auch im Badezimmer. Auch der kann dich animieren, dich oft davor zu bewegen.

Nicht alles wird realisierbar sein, aber es ist oft schon hilfreich,

- wenn du vorhandene Spiegel bewusst zum Training nutzt.

- wenn du vielleicht manchen Spiegel etwas anders aufhängst, damit du dich besser betrachten kannst.

Es ist auch sehr nützlich, zum Training Spiegel auf den Boden zu stellen und z.B. an einen Kasten anzulehnen, so dass der Spiegel nach hinten geneigt ist. Dann kannst du dich sehr gut aus einer Ansicht von weiter unten beobachten, also etwas so, wenn du auf eine Bühne stehen würdest, die man von unten betrachtet.

- oder wenn du vor einem Spiegel zumindest den Platz freiräumst, so dass du weiter ran kannst, denn dann kannst du auch mehr von dir sehen, weil du einen größeren Blickwinkel ausnutzen kannst.

Das Licht in deinem "Tanzstudio"

Ich rede jetzt von deinem "Tanzstudio", ganz egal, ob du dafür einen eigenen Raum zur Verfügung hast, oder ob du dir eine kleine Fläche in deinem Zimmer dafür reservierst.

Du hast mindestens einen Spiegel zur Verfügung, damit du dich selber genau betrachten kannst, während du trainierst.

Damit du dich gut sehen kannst, brauchst du Licht. Ist eh klar. Im Finstern siehst du nichts.

Tageslicht kommt tagsüber meist genug durch ein Fenster.

Für Dämmerung und Nacht gibt es künstliches Licht.

Da ich mein Fotostudio als Trainingsraum nutze und zur Zeit mein Studiolicht neu organisiere, beschäftige ich mich viel mit der Wirkung von Licht.

Mir ist schon vor vielen Jahren aufgefallen, dass Licht, das flach kommt, also wie etwa das Licht der Abendsonne (oder für Frühaufsteher auch das Licht der Morgensonne), interessanter wirkt, dramatischer, weniger langweilig.

Diese Erkenntnis kannst du für dich ausnutzen, wenn du eine Lichtquelle etwa in Schulterhöhe oder Kopfhöhe montierst, z.B. seitlich neben deinem Spiegel. Dein Körper wird damit viel interessanter ausgeleuchtet als mit Licht von der Decke. Das spielt eine Rolle, weil das viel mehr zum Training motivert, wenn du deinen Körper in einem "guten Licht" siehst.

Seit ich das das erste Mal ausprobiert habe, schalte ich die Deckenbeleuchtung jedes Mal sofort ab und mag nur noch mit diesem "flachen" Licht trainieren. Das gibt eine ganz andere Atmosphöre und ein ganz anderes Trainingsgefühl.

Welches Licht dir am besten zum Trainieren gefällt, musst du natürlich selbst herausfinden. Aber mir ist eben aufgefallen, dass das richtige Licht eine sehr wichtige Rolle spielen kann.

Mit dem richtigen Licht siehst du dich mehr auf der Bühne als in einem normalen Raum, und es ist jedenfalls interessanter und aufregender, so zu trainieren.

Deine Körpergefühl-Trainigsmethode

Es gibt meistens viele Methoden, wie man etwas lernen und trainieren kann, und es ist oft durchaus sinnvoll, wenn man mehrere verschiedene Methoden nutzt.

Ich übertrage gerne Techniken von einem Bereich in einen anderen.

Zum Beispiel, wenn man ein Musikinstrument lernt.

Manche lernen es daduch, dass sie nach Noten spielen, also genaue "Anweisungen" befolgen, bei denen der Verstand den Körper kontrolliert.

Wenn ich z.B. Schlagzeug übe, mache ich es auch oft so, dass ich meinen Körper spielen lasse, und dass ich nur sehr aufmerksam zuhöre und zuschaue, was ich zu hören und zu sehen bekomme.

Das ist überaus effizient und macht auch sehr viel Spaß.

Man entwickelt dabei sehr viel Spielgefühl, auch Körpergefühl :)

Ich spiele vor allem deshalb Schlagzeug, weil mir die Bewegunen so gefallen und vor allem die rhytmische Kombination der unterschiedlichen Bewegungen beider Hände und beider Füße.

"Coordinated Independence" heißt das dann so schön.

Auch wenn du dich nicht für Musikinstrumente interessierst, und auch nicht für Schlagzeug, der Vergleich ist trotzdem hochinteressant.

Denn mit rhythmischen Bewegungen sind wir auch gleich einmal bei Tanz und bei Choreographie.

Gerade Choreographie ist eine Sache, die das Spektrum eines Models unglaublich erweitern kann.

Aber erst mal geht es nur darum,

- seine eigenen Bewegungen bewusst wahrzunehmen

- die Möglichkeiten eigener Bewegungen zu erkennen und zu erforschen

- sein Bewegungsspektrum zu verfeinern und zu erweitern

Oder meinst du, dass jemand schon ein tolles Model ist, wenn es einen einzigen süßen Blick und eine einzige Pose beherrscht?

Ja, es ist zumindest ein guter Anfang.

Also wir sind beim spielerischen Erforschen von Posen und von Bewegungen vorzugsweise vor dem Spiegel.

Welche Kleidung?

- Die Kleidung soll die Bewegungen nicht einschränken.

- Und du willst dich ja möglichst genau beobachten, das Spiel deiner Muskeln, alle Details. Du willst ja wissen wie DU wirkst, wenn du dich bewegst.

Zumindest gelegentlich ist es daher sinnvoll, dass du ohne Gewand, nur mit Slip, oder in Badebekleidung trainierst.

Im Badezimmer, oder wenn du allein bist, sollte das kein Problem sein.

Ansonsten halte ich zumindest eng anliegende (aber bewegliche) Kleidung für vorteilhaft.

Aber es macht natürlich Sinn, wenn du für dein Tanztraining auch sehr unterschiedliche Kleidungsstücke ausprobierst. Damit kannst du sehr gut erforschen, wie was wirkt und wie sich was anfühlt.

Um mit Körpergefühl zu experimentieren, kannst du auch ausprobieren, verschiedene Kleidungsstücke ohne Wäsche darunter anzuziehen.

Damit kannst du dir eher vorstellen, dass die Wäsche nur außen auf dir "draufhängt".

Den besten Effekt erzielst du, wenn du diese verschiedenen Bekleidungsideen und Experimente immer wieder abwechselst und variierst.

Die Raubkatze in dir

Eine entscheidende Rolle bei deinem Körpergefühlstraining spielt auch noch die Idee mit der "Raubkatze":

Dazu eine Geschichte, damit du dir leichter vorstellen kannst, was ich meine:

Mir ist vor vielen Jahren einmal ein gut gebauter, älterer Herr aufgefallen, so ca. 65 Jahre alt, der sehr stark behaart war, auf dem ganzen Körper, so weit man es eben sehen konnte. Und er hatte ein super frisch gewaschenes, leicht verknittertes, Kurzarmhemd mit buntem Webmuster und einigen geöffneten Knöpfen an. Also es wirkte ganz deutlich so, dass das Hemd nur auf ihm außen "draufhing", fast wie ein Fremdkörper, wie ein buntes Stück Schmuck. Er selbst wirkte in diesem Hemd eher wie ein "wildes Tier".

Wir sind alle auch ein bisschen "wilde Tiere", auch wenn wir nicht so viele Haare am Körper haben, und auch wenn wir durch unsere Erziehung gelernt haben, uns zu "benehmen", uns unter Kontrolle zu halten, uns oft mehr durch unseren Verstand zu steuern als durch unsere Gefühle.

Aber gerade bei einem Model kommt es extrem auf die Instinkte an, auf das "Tier" in uns.

Vielleicht denkst du jetzt, im Zusammenhang mit "Model", an eine Schlange oder an eine Raubkatze.

Wie und was dieses wilde Tier in dir tatsächlich ist, muss du erst herausfinden.

Als Model musst du lernen, das "wilde Tier" in dir zu entdecken und zu entwickeln.

Du kannst die Catwalk-Schritte noch so perfekt ausführen. Richtig wirken werden sie erst, wenn du dich, wenn du deinen Körper spürst, wenn du das "wilde Tier" in dir fühlst.

Bedenke: Die Zuseher bei deiner Modeschau, die Betrachter deiner Fotos, sind zumindest auch ein kleines bisschen "wilde Tiere". Wirklich begeistern kannst du die Leute erst, wenn du auch die "tierische Komponente" die Gefühle, die Instinke, perfekt beherrscht.

Die "Menschen-Tiere" können Gefühle und Stimmungen von anderen "Menschen-Tieren" sehr gut wahrnehmen und empfinden, vorausgesetzt, diese Gefühle sind auch wirklich vorhanden.

Und es ist gar nicht notwendig, dass das Gefühle sind, die man verbal beschreiben kann, oder dass man die Gefühle verbal beschreibt. Gefühle selbst sind nonverbal. Und sie können auch sehr gut nonverbal übertragen werden bzw. kann auf der Gefühlsebene sehr gut nonverbal kommuniziert werden. Dazu brauchen wir keine Sprache mit Worten. Die stört da mehr.

Ich glaube, wenn die Leute bei einem Model von Ausstrahlung, von Charisma reden, dass genau dieses "wilde Tier in uns" gemeint ist, auch wenn die Leute, die von Ausstrahlung und Charisma reden, dabei nicht unbedingt an ein wildes Tier denken. Das sind eben Dinge, die sich in der Wahrnehmung fast immer im Unterbewusstsein abspielen.

Du musst da nichts gezielt steuern. Die Vorstellung allein genügt schon, und bewirkt die entscheidenden Veränderungen, die auch für die Zuseher (mehr oder weniger unbewusst) spürbar werden.

Du musst an nichts Bestimmtes denken. Die Tiere denken auch nicht. Die Tiere können nicht sprachlich denken, so wie wir Menschen, weil sie so eine komplexe Sprache wie wir gar nicht haben.

Du musst eher das sprachliche Denken in einem gewissen Maß abschalten, und nur noch "spüren" und "fühlen": deine Bewegungen, deinen Körper, dich.

Oberflächlich betrachtet, führst du Kleidungsstücke vor, machst Posen und Bewegungen in verschiedenen Outfits.

Aber in Wirklichkeit bist du als Model

- ein schönes,

- elegantes,

- gut gepflegtes

"wildes Tier", das edle Kleidungsstücke präsentiert.

Als Model solltest du nicht primär Schritte und Posen lernen (das kommt später), sondern zuerst einmal lernen, dieses "wilde Tier" in dir zu spüren. Und dann beginnst du es zu "zähmen", aber so, dass man es immer noch ganz stark "spürt".

Und genau das sollen die Leute dann spüren, wenn sie dich sehen: ein schönes, edles, wildes Tier, das es sehr gut versteht, sich selbst unter Kontrolle zu halten.

Verstehst du den Unterschied? Ein Models ist nicht ein schüchternes Mädchen, das verkrampft versucht, irgendwelche Schritte perfekt nachzumachen, sondern ein edles, wildes Tier, das es gerade noch irgendwie schafft, sich zu zähmen, und sich selbst unter Kontrolle zu halten.

In jedem Augenblick müsste man damit rechnen, dass du schreist, beißt, kratzt, einen anspringst, dich herumdrehst, zuschlägst, was auch immer du unter "wild" verstehst. Menschen sind (sozial hoch entwickelte) Raubtiere! Wir Menschen haben die Augen nach vorne gerichtet wie Raubkatzen und nicht auf die Seite wie Pferde, Rehe oder (Angst-)Hasen. Superwoman, Catwoman, Spiderman, Superman ...

"Feel the Wildness"
"Spür die Kraft!"

Aber du gibst dich ganz sanft und kontrolliert ... Trotzdem spürt jeder, wie "gefährlich" du bist.

Der Unterschied in den Bewegungen ist scheinbar minimal. Die Einstellung ist völlig anders. Und die Wirkung ist gewaltig.

Mit dieser (Raubkatzen-)Einstellung trainierst DU.

Trainingsumfeld und Motivation

Es gibt so viele Dinge, die eine Rolle spielen.

Was helfen die besten Trainingsideen und Hilfsmittel, wenn man nie zum Trainieren kommt.

- Erfolg und Fortschritte sind nur möglich, wenn man sich dafür Zeit nimmt und motiviert ist.

Es hat sich bewährt, wenn man dafür fixe Zeiten im Tageablauf einplant und das Training zu diesen Zeiten zur Gewohnheit werden lässt.

- Eine tägliche Trainingsdauer von 20 - 30 Minuten finde ich, ist schon recht gut, und lässt sich meistens auch noch einigermaßen leicht einrichten.

- Es kann auch hilfreich sein, wenn man gelegentlich oder regelmäßig mit anderen zusammen trainiert.

Dann "vergisst" man nicht so leicht, dass man dran bleibt.

- Wenn man allein trainiert, will man wahrscheinlich Störungen vermeiden, insbesondere Störungen, die demotivierend wirken, wie abwertende Bemerkungen.

Man kann z.B. dann trainieren, wenn keiner zu Hause ist.

Man kann natürlich auch umgekehrt, allen klar machen, was man da vor hat, wenn man mit ihrer Unterstützung rechnen kann.

Wenn du in deinem Umfeld Leute (Eltern, Familie, Freunde) hast, die dich dabei unterstützen, ist das super.

Wenn du solche netten, motivierenden und verständnisvollen Leute nicht in deinem Umfeld hast, was auch oft genug vorkommt, ist es wichtig,

- dass du dich gegen diese Widerstände durchsetzen lernst.

- dass du dich von niemandem demotiverien lässt.

- dass du dein Programm durchziehst, auch wenn es anderen nicht passt.

Wie das am besten für dich und in deinem Umfeld geht, musst du selber herausfinden.

- manchmal vielleicht unauffällig

- manchmal vielleicht provokativ

- manchmal mit Projekten verbunden

Wichtig dabei ist aber, dass du weißt,

- dass es immer wieder Hindernisse und Widerstände geben wird, und dass diese dazu da sind, dass du sie überwindest, auch wenn das manchmal gar nicht einfach ist. Aber wenn du das lernst, macht dich das stärker.

Das Leben ist nicht immer nur Honigschlecken, und das ist auch gut so, denn sonst würden wir nur dick und faul und schwach und krank werden.

- Konsequenz, Durchhaltevermögen, nicht aufgeben, Ideen durchziehen

Zweifel treten immer wieder auf:

- Sind meine Ideen nicht etwas verrückt?

Nur mit ausgefallenen Ideen kannst du Besonderes erreichen.

- Ist das nicht alles viel zu unrealistisch?

Auf deinem Weg musst du viele Hindernisse überwinden. Wenn du das lernst, gewinnst du auf jeden Fall.

- Hab ich meine Ziele nicht zu hoch gesteckt?

Wenn du dich konsequent auf den Weg machst zu hoch gesteckten Zielen, wirst du dabei extrem viel lernen. Es werden sich auch immer wieder neue Ideen, Chancen und Möglichkeiten ergeben und neue Türen auftun, mit denen du vorher nicht rechnest.

Es ist nun gar nicht so wichtig, ob deine Ziele realistisch sind oder nicht.

Wenn du deinen Weg konsequent gehts und jeden Tag dafür nutzt, wirst du auf jeden Fall etwas erreichen, auch wenn sich unterwegs manchmal neue Ziele ergeben.

Die Tage vergehen auch so.

Wenn du dich auf ein Ziel konzentrierst, das dich fasziniert, kannst du jeden Tag ein Stück weiterkommen. Das kann in Summe sehr viel ausmachen und dein Leben sehr bereichern. Und es ist ein tolles Lebensgefühl.

- Es macht dich besonders.

- Du lebst DEIN Leben.

Tanztraining

Mit Tanztraining kannst du nichts falsch machen.

Diese Art von Bewegung nützt auf jeden Fall

- deiner Gesundheit,

- deiner Fitness,

- deiner Haltung,

- deiner Beweglichkeit,

- deiner Figur,

- deinem Auftreten

- und deinem Selbstbewusstsein.

Welche Bewegungen sollen nun trainiert werden?

Die beeindruckensten Modeschauen sind für mich jene, die auch vollständige Choreographien enthalten.

Eine solche choreographische Modeschau hat überhaupt den Ausschlag gegeben, dass ich begonnen habe, mich für das Modelbusiness zu interessieren.

Ich finde, dass die Bewegungen und Posen eines Models immer irgend etwas mit tänzerischen Bewegungen zu tun haben, auch wenn manche dieser Bewegungen z.B. bei einem Fotoshooting nur langsam oder ansatzweise ausgeführt werden.

Wenn du dich im tänzerischen Ausdruck übst, kannst du dein Repertoire an Posen und Bewegungen auch für Fotoshootings ganz erheblich erweitern, auf sehr einfache, angenehme und spielerische Weise.

Und für Catwalk und choreographische Modeschauen kannst du damit deinen Ausdruck wesentlich steigern.

Außerdem macht es riesigen Spaß, sich vor dem Spiegel tänzerisch zu bewegen.

Eine Schlüsselrolle spielt natürlich die Musik.

Ok, ja, man kann (und sollte auch gelegentlich) ohne Musik trainieren.

Aber Musik hat eine ganze Reihe von Vorteilen:

- Die Bewegungen verlaufen viel schwereloser, können mit Musik viel flüssiger und schneller sein.

Ich hab manchmal den Eindruck, dass Musik wie ein Superschmiermittel für die Gelenke wirkt und die Schwerkraft und den Luftwiderstand fast völlig entfernt.

Ein Tipp:

Stell dir die Musikstücke, die Playlist für das Training so zusammen,

- dass du schnellere und langsame Rhythmen dabei hast.

- dass die einzelnen Nummern unterschiedliche Stimmungen erzeugen und unterschiedliche Gefühle ansprechen.

Damit lernst du deine Bewegungen und deinen Ausdruck zu variieren und zu differenzieren.

Als Model ist es sehr von Vorteil,

- wenn du blitzschnell zwischen verschiedenen Stimmungen und Gefühlen, Ausdruck hin-und-her schalten kannst.

Das lernst du mit unterschiedlicher, passender Musik mühelos und spielerisch.

Du kannst versuchen, den Inhalt eines Songs durch Bewegungen darzustellen, im Rhythmus des jeweiligen Songs.

Wenn du das mit vielen verschienen Songs übst, kannst du dein Ausdrucksspektrum deutlich erweitern.

Und nun noch ein Tipp, wenn du ohne Musik übst:

Versuche einmal Folgendes.

Du zählst immer bis 4. Das sind die Takte.

1 - 2 - 3 - 4

Auf die 1 jedes Taktes zählst du Taktnummer, aber in Buchstaben statt Zahlen, also mit A, B, C, D.

Das sieht dann so aus

A - 2 - 3 - 4
B - 2 - 3 - 4
C - 2 - 3 - 4
D - 2 - 3 - 4

Damit hast du eine Vierergruppe von Takten. Das ist dein Basisbaustein.

Und nun zählst du diese Vierergruppen auf A.

Damit ergibt sich folgendes Zählschema

1 - 2 - 3 - 4
B - 2 - 3 - 4
C - 2 - 3 - 4
D - 2 - 3 - 4

2 - 2 - 3 - 4
B - 2 - 3 - 4
C - 2 - 3 - 4
D - 2 - 3 - 4

3 - 2 - 3 - 4
B - 2 - 3 - 4
C - 2 - 3 - 4
D - 2 - 3 - 4

4 - 2 - 3 - 4
B - 2 - 3 - 4
C - 2 - 3 - 4
D - 2 - 3 - 4

5 - 2 - 3 - 4
B - 2 - 3 - 4
C - 2 - 3 - 4
D - 2 - 3 - 4

6 - 2 - 3 - 4
B - 2 - 3 - 4
...

Du kannst nach 4, 8, 16, 32 oder 64 wieder von vorne beginnen.

So zu zählen ist gar nicht so einfach.

Aber damit bekommst du eine zeitliche Struktur. Sonst wird alles irgendwie chaotisch und kaum reproduzierbar oder nachvollziehbar.

Du zählst ganz gleichmäßig. Und du stellst dir dazu vielleicht einen collen Rhythmus vor.

Das Tempo kannst du selber wählen, aber eben gelichmäßig.

Und nun machst du dazu Tanzbewegungen.

Du versuchst die Tanzbewegungen zu wiederholen, zuerste von einzelnen Takten, dann von jeweils 4 Takten.

Dann beginnst du bei den Wiederholungen die Bewegungen zu variieren.

Damit kannst du erste rhythmische choreographische Strukturen entwicklen.

Das kann ziemlich cool sein, wenn du da einmal auf den Geschmack kommst.

Das Zählen mag vielleicht etwas primitiv klingen, aber es ist ein unglaublich starkes Werkzeug, das dir einen absolut wichtigen Bezugsrahmen für rhythmische Strukturen vermittelt.

Deine Koordinationsfähigkeit wird ganz wesentlich geschult, wenn es dir gelingt, dich zu bewegen und gleichzeitig zu zählen.

Wenn du z.B. in einem komplexen Schlagzeugsolo diesen rhythmischen Bezugsrahmen beibehalten kannst, dann klingt alles noch viel toller. Ein Zuhörer kann sich damit viel besser in ein solches Solo hineinfühlen und "mitgehen". Und darauf kommt es letztendlich an.

Und wenn du in einem Tanzsolo einen solchen rhythmischen Bezugsrahmen beibehalten kannst, kann das unglaublich toll aussehen und auch hier kann sich eine Zuseherin oder einen Zuseher ganz anders hineinfühlen.

Rhythmus verbindet.

Es ist schon klar: Es ist nicht jeder Tanz rhythmisch und es lässt sich nicht jeder Ausdruckstanz in ein Viererschema pressen.

Man kann ein solches Zählschema natürlich wenn nötig ändern/anpassen.

Aber wenn es dir gelingt, solche rhythmischen Grundschemen zu beherrschen, kannst du extrem viel gewinnen.

Wenn du mit Musik übst, kannst du ein solches Zählschema ebenso anwenden, vorausgesetzt es passt für das Musikstück. (Sonst muss du das Zählschema anpassen.)

Einfach ist das nicht. Es verlangt viel Übung. Aber es ist ein phantastisches Training für "Coordinated Independence". Und die hilft dir nicht nur beim Schlagzeugspielen sondern auch im Tanz extrem, insbesondere wenn du improvisierst oder neue Choregraphien erfindest.

Für mich sind Tanz und Schlagzeugspiel sehr ähnlich.

Beim Schlagzeug sind die Bewegunsmöglichkeiten leider eingeschränkt, weil man dabei ja sitzen muss.

Beim Tanztraining würde ich mir oft wünschen, dass man die Bewegungen hören könnte. Aber da bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als die Musikaufnahmen vorher zu produzieren und dann die Bewegungen so dazu zu machen, als ob sie hörbar wären.

Die Art der Bewegungen

Die beste Wirkung erzielst du,

- wenn du geschmeidige, fließende Bewegungen wechselst mit abgehakten, präzise gestoppten Bewegungen.

- wenn du kombinierte Bewegungen wechselst mit Bewegungsisolation, also wenn du nur einzelne Köperteile bewegst und andere stillzustehen scheinen.

- Baue auch immer wieder Bewegungselemente ein mit sauber durchgestreckten Fußgelenken, Beinen und Armen.

Auch die Kombination und Abwechslung von abgewinkelten und durchgestreckten Gelenken ist ein tolles Ausdrucksmittel.

- Stell dir Situationen, Szenen und Gefühle vor und drücke diese in deinen Bewegungen aus.

Bewegung, Ausdruck, Gefühle, das sind nonverbale Dinge, und es ist besser wenn sich dein Verstand dabei nicht all zu sehr einmischt.

Bewegungen, die rein vom Verstand gesteuert werden, wirken eher marionettenhaft, abgehakt und unnatürlich - was aber noch lange nicht heißt, dass es einfach ist, echte Marionettenbewegungen überzeugend darzustellen ;)

Ich hab 2017 ein Video von einem Tanzwettbewerb einer Schule gedreht, wow, die hatten coole Marionettennummern dabei :)

Organisere dir coole Tanzvideos und schau deine Lieblingsszenen immer wieder und wieder an.

Also ich behaupte, dass diese Art von Tanztraining das ultimative Modeltraining überhaupt ist, und dass es nichts gibt, was dir als Model noch mehr bringt.

- Model-Tanztraining ist Modelfeeling total.

- Modeldance bringt dir das ultimative Körpergefühl.

Catwalk-Training

Das lässt sich in das Tanztraining sehr leicht integrieren.

Du machst deine Tanzbwegungen, während du auf einer Linie gehst (und dich dabei natürlich als Model auf einem Laufsteg fühlst).

Du trittst dabei nicht mit dem ganzen Fuß auf sondern nur mit dem Fußballen.

Das gibt dir viel mehr Bewegungsspielraum und die Bewegungen wirken noch viel eleganter und graziöser.

Ich gehe dabei davon aus, dass du barfuß trainierst.

Sonstiges

Was muss ein Model sonst noch können/wissen?

Modelverträge

- Lies Verträge durch und unterschreibe nichts, was für dich nicht annehmbar ist.

Manchmal kann man auch Sonderregelungen vereinbaren.

- Unterschreibe keine Exklusivverträge, außer du bist dir völlig sicher, dass die Agentur oder der Fotograf das Beste ist, was dir jemals passieren kann und du mit niemand anderem zusammenarbeiten willst. Schau aber trotzdem genau, wie du aus dem Vertrag bei Bedarf wieder heraus kommen kannst.

Schootingvorbereitung

- ausgerastet

- fit

- gepflegt

- pünktlich

Auftreten

- Das hängt immer davon ab, bei wem du was erreichen willst.

Meistens willt du wahrscheinlich einen positiven Eindruck hinterlassen und wieder gebucht werden.

Catwalk

- Such dir ein wirklich tolles Vorbild.

Ein einziges Video kann schon genügen.

Du musst nicht mal wissen, wie das Model heißt.

Schau genau zu, fühl dich hinein und mach die Bewegungen mit dem tollsten Körpergefühl nach, das du dir vorstellen kannst.

So wie man Sprachen durch Hören lernt, lernt man Bewegungen durch Sehen und Hineinfühlen, und natürlich durch Nachmachen.

Ob du daraus einen eigenen Stil entwickelst ist deine Sache.

Wenn du für Auftraggeber läufst, musst du natürlich deren Anforderungen bestmöglich umsetzen.

Schminken

- Übertreib es nicht.

Dein Körpergefühl ist viel wichtiger.

Fotoshootings

- Ich empfehle dir mein Portal modeljobs.at

Und nun wünsche ich dir nur noch ein "tolles Modelfeeling".




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